mezzo-forte CF Instruments
mf | solo Violine
mf | solo Violine
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Etwa zehn im Jahr. Vielleicht ist eine davon deine.
Die mf | solo Violine entsteht nicht auf Bestellung, sondern durch Auswahl. Nur etwa jedes zwanzigste Korpus, das unsere Manufaktur verlässt, erreicht die akustischen Eigenschaften, die für diese Linie vorausgesetzt werden. Welches es wird, wissen wir vorher nicht.
Ist gerade keines verfügbar, wartest du in der Regel nicht länger als vier Wochen.
Wie wir sie finden
Auch bei Carbon gibt es das, was Geigenbauer beim Holz Golden Sample nennen: Korpora, die durch minimale Abweichungen in Faserstruktur und Harzverteilung akustisch herausragen. Wir erkennen sie früh und führen sie einer eigenen Linie zu. Drei Stufen entscheiden:
- Audiometrische AnalyseFrequenzspektrum, Volumen, Obertonverhalten. Gemessen, nicht geschätzt.
- Vier-Ohren-PrinzipZwei unabhängige Berufsmusiker spielen blind. Beide müssen zustimmen, sonst bleibt das Korpus in mf | core.
- Finish-PrüfungErst wenn Klang und Oberfläche makellos sind, folgt die Veredelung.
Was in diesen vier Takten passiert
Was du sofort merkst, sind die Reserven. Das Instrument sättigt auch dann nicht, wenn du mit vollem Bogendruck arbeitest, und öffnet ein Farbspektrum, das solistischen Ansprüchen genügt. Die Projektion trägt mühelos durch große Säle.
Die Ansprache kommt ohne Widerstand, im Pianissimo wie im Fortissimo. Tun und Empfinden liegen näher beieinander, als du es gewohnt bist.
Woraus sie besteht
Carbonfaser ist reiner Kohlenstoff, gezogen zu Fäden von sieben Tausendstelmillimetern. Ein Material, das jahrzehntelang der Luft- und Raumfahrt vorbehalten war. Wir bauen Geigen daraus.
Das Korpus entsteht im Vakuum-Infusionsverfahren, in einem Stück, ohne Leimfuge. Danach beginnt der Teil, den du jeden Tag ansiehst: geschliffen, lackiert, erneut geschliffen, erneut lackiert, zum Schluss von Hand poliert. Zwei vollständige Lackdurchgänge, jeder einzeln kontrolliert.
Dieser Aufwand ist der Grund, warum das Muster changiert statt flach zu wirken. Unter Bühnenscheinwerfern sieht dein Instrument bei jedem Lichtwechsel anders aus, und darauf wirst du angesprochen werden.
Alternativ das Orchestra Finish: Holzoptik nach deinen Vorgaben, Farbton, Flammung, ein- oder zweiteiliger Boden. Für alle, die sich optisch in ein Streicher-Ensemble einfügen wollen, und für alle, die es einfach schöner finden.
Ausstattung
- Anima Nova CarbonstimmstockEin eingepasster Stimmstock sitzt, wo er sitzt. Dieser lässt sich im Instrument in der Länge verstellen, auf Hundertstelmillimeter genau. Damit veränderst du die Spannung zwischen Decke und Boden, wann immer du willst.
- Milo Stamm Royal StegHandgeschnitzt, aus dem härtesten verfügbaren Holz. Mehr Obertöne, mehr Brillanz.
- Pirastro PerpetualKraftvoll, komplex, mit großer Tragfähigkeit.
- Wittner Feinstimmwirbel mit Swarovski-KristallenDas sichtbare Merkmal dieser Linie. Du stimmst am Wirbel, fein und ohne Rutschen.
- Griffbrett aus CITES-freiem KompositHaptisch wie Ebenholz, deutlich langlebiger. Und kein geschütztes Holz, das an einer Grenze Fragen aufwirft.
- Rillen in den unteren ZargenDamit die Schulterstütze sitzt, wo du sie hingesetzt hast, und nicht mitten im Satz verrutscht.
- 5 Jahre Garantie auf das KorpusDeine Absicherung. Die tatsächliche Lebensdauer liegt weit darüber. Carbonfaser ermüdet nicht, und niemand weiß bisher, wo die Grenze liegt.
Optional: Hybrid
Der Cordasonus Tonabnehmer ist fest verbaut. Kein Nachrüsten, kein Kleben, kein Kasten am Korpus. Ein proprietär behandelter Spezialkristall eines deutschen Keramik-Hightech-Unternehmens sitzt im Steg und erfasst ausschließlich die Druckänderungen dort.
Akustisch ändert das nichts. Ohne Kabel klingt das Instrument genauso wie eines ohne Tonabnehmer.
Verstärkt bekommst du einen natürlichen Klang ohne die Härte handelsüblicher Piezo-Systeme, einen Frequenzgang von 10 Hz bis 80 kHz und eine geringe Rückkopplungsneigung. Anschluss über 6,3-mm-Klinke, ohne Batterie.
Dazu eine Besonderheit: Der Tonabnehmer ist im Steg drehbar. In Schritten von 45 Grad veränderst du den Klangcharakter, mitten im Auftritt, ohne Werkzeug und ohne Equalizer.
Warum mezzo-forte
Deutscher Musikinstrumentenpreis 2015, im abgedunkelten Raum erspielt
100 % eigene Fertigung in Werther
Vor der Auslieferung von einem von uns gespielt
3.500 Instrumente in über 50 Ländern
Ausschließlich als Viersaiter in der beschriebenen Konfiguration erhältlich. Sonderlackierungen sind nicht verfügbar, weil jeder zusätzliche Eingriff die akustische Integrität des selektierten Korpus verändern würde.
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